Die Top 5 Erkrankungen in Kindergarten und Kita



Grippaler Infekt

Bis zum Eintritt in die Schule erkrankt ein Kind im Schnitt sechs- bis zehnmal im Jahr an einem grippalen Infekt, also einer Erkältung. Das kommt so häufig vor, da es über 200 verschiedene Viren gibt, die eine solche Erkrankung auslösen können. Besonders mit dem Eintritt in Kita oder Kindergarten werden die Kleinsten mit mehr Viren konfrontiert. Ihr Immunsystem kennt eine Vielzahl der Viren noch nicht und steht diesen relativ schutzlos gegenüber. Erst während der Erkältung entwickelt der Körper die entsprechenden Abwehrstoffe. Diese schützen jeweils vor einer neuen Infektion.

Tipp für die Hausapotheke bei grippalen Infekten:

  • digitales Fieberthermometer

  • Nasentropfen (nur für einen kurzfristigen Gebrauch),

  • Hustensaft

  • Wärmflasche oder Körnerkissen

  • fiebersenkende/schmerzstillende Zäpfchen



Magen-Darminfekt

Dieser Infekt ist für viele Eltern besonders erschreckend, da er oft so plötzlich auftritt. Bleiben Sie bei plötzlich auftretendem Erbrechen ruhig und versuchen Sie auch Ihr Kind zu beruhigen. Erbrechen ist in keinem Alter eine angenehme Erfahrung. Auch die Kleinsten sind hiervon erschrocken. Bekommen Sie einen Anruf von Ihrer Kindertagesstätte, dass sich Ihr Kind übergeben hat und abgeholt werden muss, bereiten Sie sich vor. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, holen Sie Ihr Kind im besten Fall zu zweit ab. Nehmen Sie ein Handtuch zum Abdecken des Autositzes, einen Eimer sowie Taschentücher oder Feuchttücher mit. Sollte es zu einem Brechunfall im Auto kommen, sind Sie bestmöglich vorbereitet.

Ein besonderes Hilfsmittel bei Erbrechen ist eine Elektrolytlösung. Diese sollten Sie löffelweise alle 5 Minuten verabreichen. Die Chancen stehen hiermit gut, dass das Erbrechen aufhört. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie wahlweise auf ein Zäpfchen gegen Erbrechen zurückgreifen.

Im Anschluss an das Erbrechen tritt häufig auch Durchfall auf. Auch das können Sie zeitnah mit leichter Kost innerhalb der nächsten 48 Stunden in den Griff bekommen. Verzichten Sie auf Milchprodukte. Stattdessen lieber eine Suppe oder auch geriebenen Apfel oder zerdrückte Banane sowie trockenes Brot reichen.

Wird Ihr Kind im Verlauf einer solchen Infektion schlapp und apathisch, suchen Sie bitte umgehend Ihren Kinderarzt auf.

Ihr Kind sollte mindesten 24 Stunden frei von allen Symptomen sein, bevor Sie es wieder in die Gemeinschaftseinrichtung bringen.



Tipp für die Hausapotheke bei Magen-Darminfekten:

  • Elektrolytlösung

  • digitales Fieberthermometer

  • Zinkoxid-Salben helfen bei einem wunden Po nach Durchfallerkrankungen

  • Einmalhandschuhe ( z.B. für die „Aufräum-Arbeiten“ nach Brech- oder Durchfallsituationen)

  • Flächendesinfektionsmittel für Toilette & Co.

 

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Hoch ansteckend und auch von Viren ausgelöst wird diese Erkrankung. Besonders die Flüssigkeit innerhalb der auftretenden Bläschen sind hochansteckend. Wie der Name schon erahnen lässt, treten die hierbei typischen Bläschen besonders an Händen, Fußsohlen und im Mund auf. Doch auch das Gesäß, Knie- und Ellenbogen sowie der Genitalbereich können betroffen sein. Nicht nur die Bläschen, auch der Stuhl der Betroffenen überträgt die Krankheit. Durch Kontaktflächen und insbesondere Spielzeug in Kindergärten wird die Erkrankung verbreitet.

Häufig beginnt die Infektion mit auftretendem Fieber. Die Zunge und das Zahnfleisch weisen meist die ersten kleinen Flecken auf.

Bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit können lediglich die auftretenden Symptome behandelt werden. Achten Sie zu Hause auf eine ausgeprägte Handhygiene, benutzen Sie kein gemeinsames Geschirr oder Besteck und sorgen Sie für getrennte Handtücher.

Sind alle Bläschen ausgetrocknet und liegen keine weiteren Symptome vor, kann Ihr Kind wieder in den Kindergarten gehen.

 

Bindehautentzündung

Bei Kindern im Kindergartenalter werden Bindehautentzündungen oft durch Viren ausgelöst. Meist geht ein Schnupfen voran, der die Tränenkanäle anschwellen oder verstopfen lässt. Mehr Sekret wird gebildet. Das Auge sollte mit klarem Wasser und einem fusselfreien Tuch regelmäßig gesäubert werden. Achten Sie auch hier auf eine besonders sorgfältige Handhygiene. Die Gefahr ist nämlich groß, dass die Bindehautentzündung ein Dauerbrenner in Ihrer Familie wird. Lassen Sie in jedem Fall von Ihrem Kinderarzt abklären, ob es sich um eine virale oder bakterielle Bindehautentzündung handelt. Bei der bakteriellen Variante verschreibt der Arzt eventuell antibiotische Augentropfen oder -salben.

 

Scharlach

Ist die häufigste bakterielle Infektionskrankheit bei Kindern. Durch A-Streptokokken ausgelöst, treten bei den Betroffenen meist eine Halsentzündung, Hautausschlag und die charakteristische Himbeerzunge auf. Auch die einhergehenden Kopf- und Halsschmerzen, Schüttelfrost und rasch steigendes Fieber sind für die Kleinsten sehr kräftezehrend. Wird Scharlach mit einem Antibiotikum behandelt, geht von Ihrem kleinen Patienten bereits nach 24 Stunden keine Ansteckungsgefahr mehr aus. Ohne Antibiotika besteht noch 3 Wochen nach den ersten Symptomen Ansteckungsgefahr. Bei Scharlach sind Eltern verpflichtet, die Gemeinschaftseinrichtung hierüber zu informieren.

 

Und was ist mit Masern, Röteln, Mumps?

Diese Erkrankungen treten mittlerweile nicht mehr so häufig in Kita und Kindergarten auf. Das liegt unter anderem daran, dass Eltern dem Masernschutzgesetz entsprechend vor Eintritt in eine Gemeinschaftseinrichtung nachweisen müssen, dass ihr Kind die notwendigen Impfungen gegen Masern erhalten hat. Masern, Röteln und Mumps werden in der Regel gemeinsam geimpft. Kinder sollten frühestens mit 9 Monaten ihre erste und spätestens mit 2 Jahren die zweite Impfung erhalten haben. Trotzdem lassen sich in Deutschland immer noch zu wenige Menschen gegen Masern impfen. Das hat zur Folge, dass es immer noch Hunderte Erkrankte jedes Jahr gibt. Eine Masernerkrankung ist besonders für Kinder unter 5 Jahren gefährlich und kann zu schweren Komplikationen führen.

Prüfen Sie mit dem Eintritt Ihres Kindes in den Kindergarten doch einfach mal Ihre Hausapotheke. Sortieren Sie hierbei die bereits abgelaufenen Medikamente aus. In unseren Apotheken beraten wir Sie gerne ausführlich, mit welchen Hilfsmitteln, Arzneien und Tees Sie sich gut vorbereiten können. Und das eine oder andere bunte Trostpflaster haben wir auch immer für Sie auf Lager. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch in unseren Apotheken.

Haben Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit? Wir sind gerne auch persönlich für Sie da!

Vor Ort, am Telefon oder per E-Mail.

 

+49 (0)2 28 / 35 30 01

mail@alte-apotheke.com

 

 


 

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